Damit der Staat den vielfältigen Wünschen und Forderungen nach Verbesserung und Ausbau des staatlichen Leistungs- und Dienstleistungsangebots entsprechen kann, muss er auf entsprechend höhere Mittel zurückgreifen können, ohne gegen das verfassungsmässig vorgeschrieben Haushaltgleichgewicht zu verstossen. In den letzten Jahren konnten diese zusätzlichen Mittel aufgebracht werden, und zwar massgeblich dank einer erfreulichen Zunahme der Steuereinnahmen, die von der Wirtschaftkrise weniger beeinflusst waren als befürchtet, da sich die Freiburger Wirtschaft der Krise erfolgreich widersetzen konnte, und dank Mehreinnahmen aus dem eidgenössichen Finanzausgleich.

Mit diesen zusätzlichen Mitteln konnten :

  • die Personalbestände in so wesentlichen Bereichen wie im Bildungs- und im Gesundheitswesen aufgestockt werden,
  • neue Gesetzesbestimmungen mit direktem oder indirektem Nutzen für die Gemeinden des Kantons (interkommunaler Finanzausgleich, Betreuung von Kindern im Vorschulalter) eingeführt werden,
  • starke Impulse in Bereichen gegeben werden, die in Zukunft eine grosse Rolle spielen werden, wie Energie und öffentlicher Verkehr;
  • die Wirtschaftstätigkeit im Kanton mit einem umfangreichen Investitionsprogramm und einer weiteren Tranche des Wirtschaftsstützungsplans angekurbelt werden,
  • die Steuern deutlich zu senken.