Gleichstellung in der Politik

Wahlen, Gleichstellung, Los !

Klassenwettbewerb für der Sek. 2 und die Berufsfachschulen

2011 ist ein grosses Wahljahr: Bis zum Jahresende werden alle eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Mandate des Kantons Freiburg neu verteilt sein. Gleichzeitig ist das Jahr 2011 ein Jubiläumsjahr in Sachen Gleichstellung. So feiert die Schweiz 40 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht sowie die Verankerung der Gleichstellung von Frau und Mann in der Verfassung vor 30 Jahren.

Diesen aussergewöhnlichen Moment nimmt das Büro für die Gleichstellung und für Familienfragen (GFB) zum Anlass, einen Wettbewerb für Schulklassen und insbesondere für die Fächer Geschichte, Staatskunde, Wirtschaft/Recht, Allgemeinbildung zu lancieren. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Vertretung der Frauen in der Politik zu sensibilisieren – und ihr Interesse für die bevorstehenden Wahlen zu wecken.

Seit wann dürfen die Freiburgerinnen wählen? Können sie auch gewählt werden? Die Antworten auf diese Fragen finden Ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur in den Medien, sondern vor allem auch im Bericht des GFB: « Frauen und Politik im Kanton Freiburg: Haben wir genug?».

Ihre Klasse kann den Fragebogen bei Gelegenheit im Unterricht ausfüllen. Die Lehrerinnen und Lehrer schicken uns ihn dann per Mail oder Post zurück.

Die Klassen, die als Erstes mindestens acht der zehn Fragen zum Thema 40 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht und zu den bisherigen Wahlen richtig beantwortet haben, gewinnen das Comic «Langsam, aber sicher! Die politischen Rechte der Schweizer Frauen» (mehr dazu unter: www.gendering.net).

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«Frauen und Politik im Kanton Freiburg: Haben wir genug?»

Das Jahr 2011 wird für den Kanton Freiburg ein grosses Wahljahr: Im Frühling werden die Gemeindewahlen, im Herbst die kantonalen und die nationalen Wahlen stattfinden. Zugleich ist es ein Jubiläumsjahr in Sachen Gleichstellung. So feiert die Schweiz 40 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht sowie die Verankerung der Gleichstellung von Frau und Mann in der Verfassung vor 30 Jahren. Eine einmalige Chance, den Frauen nach vierzig Jahren in den politischen Institutionen endlich den Platz zuzugestehen, der ihnen gemäss ihrem i Bevölkerungsanteil zusteht.

Im besagten Bericht werden die Entwicklungen der Frauenvertretung im Kanton Freiburg während der letzten vierzig Jahre auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene aufgezeigt und der Rekrutierungs- und Nominierungsprozess der politischen Parteien genauer unter die Lupe genommen. Der Bericht schliesst mit Empfehlungen, was die politischen Parteien, die Kandidatinnen, ihr Umfeld und die Wählerinnen und Wähler tun können, damit Frauen und Männer tatsächlich die gleichen Chancen auf einen Platz in einem politischen Gremium erhalten.

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Kantonale Wahlen in Freiburg


Die Frauen verfügen über die Mehrheit unter den Stimmberechtigten (53%). Der Zugang zu einem politischen Mandat erweist sich aber als schwieriger für Frauen als für Männer: bei den kantonalen Wahlen 2006 in Freiburg betrug der Frauenanteil bei den Kandidaturen ein Drittel, bei den Gewählten ein Viertel.

Das Bundesamt für Statistik befasst sich ausführlich mit dem Thema „Frauen und Politik“ auf Bundesebene, auf kantonaler und Gemeindeebene (Nationalrat, Ständerat, Parlamente sowie kantonale und städtische Exekutiven)
 

Aktion Glücksbringer der kantonalen Kommission für die Gleichstellung und für Familienfragen

Aktion Glücksbringer

Mit dieser Veranstaltung zeigten das Büro und die Kommission für die Gleichstellung und für Familienfragen auf, wie wichtig die Unterstützung der Frauenkandidaturen aller Parteien für eine ebenbürtige Vertretung von Frauen und Männern in der Legislative und Exekutive unseres Kantons ist!
Aktion Glücksbringer
 

Frauen in den kantonalen Kommissionen


Der Frauenanteil in den verschiedenen administrativen Kommissionen des Staatsrats variiert zwischen 8,6% und 44,6%. In den Jahren 2005/2006 wurden 18,4% der Kommissionen von Frauen präsidiert.

Frauen in den Kommissionen 2005-2006

Ständige Kommissionen des Grossen Rates 

Reglement über die Organisation und die Arbeitsweise der Kommissionen des Staates (KomR)