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Konferenz für Sozialfragen: 10. Ausgabe ? "Gemeinsam" handeln? - Donnerstag, 26. April 2018 - 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Anmeldefrist läuft bis Freitag

Für die 10. Ausgabe der Konferenz für Sozialfragen laden die Direktion für Gesundheit und Soziales und der französischsprachige Lehrstuhl für Sozialarbeit und Sozialpolitik der Universität Freiburg die Teilnehmenden ein, über das "Gemeinsame" nachzudenken. Es entsteht der Eindruck, dass das "Gemeinsame" angesichts von Machtspielen, Konkurrenzkämpfen und Individualismus nicht mehr wirklich gemeinsam ist.

Mit über hundert Teilnehmenden alle zwei Jahre bestätigt die Konferenz für Sozialfragen ihren Erfolg bei jeder Ausgabe von neuem. Die 10. Ausgabe nutzt die Vielfalt der vertretenen Kreise, wie z. B. das Sozialwesen, aber auch Kultur, Wirtschaft, Finanzwesen oder Politik und Religion für Überlegungen zum "Gemeinsamen".

Das systematische Zurückgreifen auf diesen Begriff während den Wahlen scheint ihm tatsächlich den Status einer universellen Referenz zu verleihen. Was ist aber dieses "Gemeinsame" heute? In einer Zeit, in der das Besondere dominiert und das Universelle verunglimpft wird: Wie kann das Gemeinsame (neu) definiert und (neu) erobert werden, ob Gemeingut oder Gemeingüter? Durch Auseinandersetzung mit dieser Frage will die Konferenz für Sozialfragen 2018 das politische Handeln ins Zentrum der Debatten rücken; sicherlich immer auf das Allgemeinwohl ausgerichtet, jedoch mit variabler Geometrie.

Das "Gemeinsame" wirft viele Fragen auf: Wer trägt die Verantwortung für diese Definition? Gibt es "Gemeinsames", das gemeinsamer ist als anderes? Was machen wir mit der Luft, die wir atmen? Mit dem Boden, der Sicherheit, der Solidarität? Kann eine jede und ein jeder darauf zugreifen? Auf welcher Ebene kann sich das Gemeinsame am besten ausdrücken?

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Durch das Thema "Gemeinsames" lassen sich nicht nur die Bedingungen für die Wiedererscheinung eines Wortes oder einer Idee hinterfragen, sondern vor allem die mögliche Umsetzung auf kantonaler Ebene, sei es im öffentlichen oder im privaten Bereich oder innerhalb der Gesellschaft.