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Wenn die Sprache unsere Wahrnehmung verwirrt | 14. Juni 2016

Die Verwendung der männlichen und weiblichen Form in Texten und Reden führt immer noch zu Diskussionen. Ist sie wirklich notwendig für die Gleichstellung oder wurde sie nur erfunden, um uns zu ärgern ? Das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen (GFB) organisiert eine öffentliche Veranstaltung rund um die (Un-)Sichtbarkeit von Frauen und Männern.

Frau Staatsrätin Anne-Claude Demierre eröffnet die Veranstaltung. Danach erinnert Sabina Gani, wissenschaftliche Mitarbeiterin, dass die Mission des GFB die Bekämpfung der Diskriminierung von Frau und Mann ist. Sie zeigt, dass die Thematik oft misstrauische oder feindselige Reaktionen hervorruft, obwohl die Zahlen zeigen, dass die Ungleichheiten gross sind. Mit Hilfe von Bildern macht sie sichtbar, dass die Diskriminationen so stark in unsere Realitäten eingeschrieben sind, dass sie für uns oft unsichtbar werden. Danach spricht Herr Pascal Gygax, Leiter der Abteilung für Psycholinguistik und angewandte Sozialpsychologie der Universität Freiburg. Er stellt die Ergebnisse seiner Forschung zum Gebrauch von männlichen und weiblichen Formen in der Sprache vor und erklärt, welche Bedeutung wir unbewusst der männlichen grammatikalischen Form zukommen lassen.

Dienstag 14. Juni 2016, 18.15 bis 19.15 Uhr,
Aula des Kollegiums Gambach - Freiburg

Nach dem Vortrag gibt es ein Netzwerk-Aperitif.

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