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Ein ausgezeichneter Jahrgang 2011 für die Weine aus dem Vully

Das ideale Sommerklima 2011 hat einen ausserordentlichen Jahrgang hervorgebracht. Staatsrätin Marie Garnier konnte dies anlässlich der Präsentation der Freiburger Staatsweine aus dem Vully vom 2. April 2012 im Weinkeller des Château de Mur feststellen.

In der Reihe der besonders trockenen und warmen Jahre hat das Wetter 2011 viel zum guten Gedeihen der Reben beigetragen. Schon der Frühling brachte einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer und die durchschnittlichen Temperaturen lagen von Januar bis Ende Juni weit über der Norm. Die Monate April und Mai verzeichneten sommerliche Temperaturen und ein deutliches Niederschlagsdefizit. Die Rebenblüte begann beim Chasselas unter besten Bedingungen am 25. Mai, also rund 20 Tage vor dem üblichen Termin Mitte Juni. Und auch während der Reife und Ernte herrschte aussergewöhnlich mildes und trockenes Wetter, das gesunde Trauben und eine untadelige Qualität ermöglichte.

Die 2011er Weine vom Vully wurden am 3. Februar 2012 von einem Expertenteam degustiert. Die Chasselas zeichnen sich durch ein sehr fruchtiges Bouquet aus, unterstützt von floralen Noten. Ihre elegante Frische bringt die Typizität des Terroirs am Vully ausgezeichnet zum Tragen. Der vielfruchtige Gaumen rundet das harmonische Gesamtbild ab. Die Pinot Noirs überzeugen durch Farbtiefe und frische Fruchtigkeit. Im Mund klingt eine angenehme Süsse nach. Die Aromatik lebt von den sortentypischen Weichselnoten des Pinot und einer klaren Struktur. Sowohl Gamaret als auch Galotta brachten in diesem Jahr ihr ganzes Potenzial ans Licht: ein intensives Aromenspiel, tiefe Farbnuancen sowie eine überzeugende Tanninstruktur.

Der Weisswein ist in 7- und 5-dl-Flaschen erhältlich; der Rotwein in 7,5- und 5-dl-Flaschen. Der Weisswein wird ab Ostern 2012 und der Rotwein Anfang Sommer 2012 verfügbar sein. Der Kanton Freiburg ist seit 1899 Besitzer von 2,2 ha Reben im Vully und seit 1964 Pächter der Reben und des Weinkellers des Château de Mur, die der Familie Wacker gehören. Die Fläche des Weinguts beträgt 3,3 ha, die zu den Staatsreben somit noch hinzukommen.