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Gold und Silber für die Staatsweine

Im Juni führte das Office des Vins Vaudois unter dem Patronat des Verbandes Schweizer Oenologen die renommierte Sélection des Vins Vaudois durch. Die Freiburger Staatsreben wurden für drei Chasselas mit Medaillen sowie einer Erwähnung im Guide Hachette geehrt.

Der "Domaine d'Ogoz 2009, St-Saphorin Grand Cru" erhielt mit 91,2 (von 100) Punkten eine Goldmedaille und einen Platz im Weinführer Hachette. Ebenfalls mit Gold ausgezeichnet wurde der auf der Hefe ausgebaute "Vase no 1, Domaine des Faverges 2008, St-Saphorin Grand Cru"; er erhielt 89,2 Punkte. Eine Silbermedaille und 87,2 Punkte gingen an den "Domaine des Faverges 2009, St-Saphorin Grand Cru".

Mit diesen Auszeichnungen wird die Arbeit der Winzer Yvan Regamey und Gérald Vallélian belohnt, die das Rebgut im Auftrag des Staates Freiburg bewirtschaften. Gérald Vallélian ist zudem verantwortlich für die Weinbereitung. Die Staatsweine sind in den letzten Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Im Jahr 2008 erhielt der "Domaine des Faverges 2007" beim Grand Prix du Vin Suisse in Zürich eine Goldmedaille und war anlässlich der Gala du Vin Suisse unter den sechs besten Schweizer Chasselas. Die allgemeine Qualität der Weine der Domaine des Faverges deutet vielleicht schon auf erneute Anerkennung an den Wettbewerben in der Schweiz und im Ausland hin.

Die Rebberge von Faverges und Ogoz bilden mit einer Fläche von 15,5 ha das grösste Rebgut des AOC-Weinbaugebiets Lavaux. Der Staat Freiburg ist seit 1848 Besitzer der Domaine des Faverges und seit 1773 der Domaine d'Ogoz. Im Mittelalter gehörten die Rebgüter zum Besitz der Klöster Hauterive und Humilimont.